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Lebensraum für Geburtshelferkröten
In Zusammenarbeit mit der Stiftung Landschaft und Kies entstand in der Abbaustelle "Schlatt"
ein Teichsystem, welches in erster Linie der seltenen Geburtshelferkröten einen
idealen Lebensraum bieten soll. Dank der vielfältigen Struktur des Reservats werden auch Libellen
und eine Vielzahl anderer Wasserinsekten sowie zahlreiche Schmetterlinge angezogen.
Steine für den Glögglifrosch
Das Naturreservat Schlatt in Linden wurde vor neun Jahren errichtet (TT berichtete). Die stark bedrohte
Geburtshelferkröte, der „Glögglifrosch“, hat den neuen Lebensraum rasch angenommen. Die 5./6. Klasse der
Realschule Langnau setzt am 27. Oktober einen Arbeitstag zur Errichtung geeigneter Kleinstrukturen ein.
Severin Erni von der Stiftung Landschaft und Kies leitet den Einsatz. „Bollensteine haben die Wirkung einer
Bettflasche. Sie erwärmen sich an der Sonne und geben die Energie abends wieder ab. Und auf ein warmes Mikroklima
ist der Glögglifrosch angewiesen.“ Mit grossem Eifer schleppen, schieben, pickeln, schaufeln die Schulkinder bis
vier grosse Steinlinsen fertig gestellt sind. Lehrerin Therese Hulliger rühmt die Kinder: „So habe ich noch nie
eine Klasse arbeiten sehen. Für mich ist es schön, einzelne Kinder von einer neuen Seite her kennen zu lernen.“
Das Kies- und Betonwerk Stucki in Linden finanziert die Pflege und Gestaltung des Reservates und offeriert die
Mittagsverpflegung für die Schulklasse. Bendicht Stucki liegt das Reservat auch privat am Herzen.
„Dank dem Einverständnis des Grundeigentümers Hans Krähenbühl konnten wir an diesem idealen Standort der Natur
etwas zurückgeben. Heute komme ich gerne zum Fotografieren dahin und lausche dem abendlichen Konzert der
Glögglifrösche.“













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Bendicht Stucki
Kies- und Betonwerk
CH-3538 Röthenbach
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Tel. Werk 031 771 10 03
Tel. Büro 031 771 22 81
Telefax 031 771 24 03
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